Egal ob du als Entscheider die Einführung planst oder als Anwender das Logbuch bereits vor dir liegen hast – hier findest du alle Antworten zum AI-First Mindset Programm.
Alles zu ROI, Implementierung und strategischem Nutzen.
Das AI-First Mindset Programm ist ein strukturierter Transformationsprozess, der Mitarbeitende und Führungskräfte befähigt, KI als selbstverständlichen Teil ihres Arbeitsalltags zu denken und zu nutzen. Es ist keine einmalige Schulung, sondern ein 6-wöchiges Trainingsprogramm, das durch tägliche Reflexion, wöchentlichen Austausch und praktische Anwendung nachhaltige Verhaltensänderungen bewirkt.
Viele Unternehmen investieren in KI-Tools und -Schulungen, stoßen aber an eine 'zweite Wand': Ideen aus Workshops versanden, KI-Teams agieren als Pusher statt Enabler, und es fehlt ein systematischer Prozess zur Umsetzung. Das Problem ist selten fehlendes Wissen – es sind fehlende Gewohnheiten. Ein Mindset ändert sich nicht durch Information, sondern durch regelmäßige Anwendung. Genau das leistet dieses Programm.
Die Kernunterschiede sind:
1. Reflexion statt Frontalunterricht: Tägliche Selbstreflexion mit strukturierten Leitfragen.
2. Praxisorientiertes Onboarding: Live-Durchführung eines KI-Reflexions-Weeklys im Workshop.
3. Pull statt Push: Mitarbeitende werden zu aktiven Treibern ihrer KI-Nutzung.
4. Messbare Fortschritte: 5 definierte Messpunkte tracken die Entwicklung.
Das Programm zahlt auf mehrere Dimensionen ein:
• Verhaltensänderung: Mitarbeitende fragen bei Problemen zuerst KI statt zu warten.
• Knowledge Sharing: Erkenntnisse werden systematisch im Team geteilt und vernetzt.
• Kulturwandel: Nachhaltige Verankerung von KI-Denken im Arbeitsalltag.
• Skalierbarkeit: Aufbau interner Multiplikatoren (AI-First-Gestalter).
Der Selbsttest im Onboarding-Workshop liefert sofort eine Standortbestimmung. Die Live-Durchführung des KI-Reflexions-Weeklys im Workshop zeigt sofort, wie das Format funktioniert. Bereits in Woche 1-2 teilen Mitarbeitende erste Erkenntnisse. Nach 6 Wochen sind messbare Veränderungen in der Reflexionskultur und im KI-Nutzungsverhalten sichtbar.
Der Zeitinvest ist bewusst niedrig gehalten:
• Täglich: 5-10 Minuten für die Tagesreflexion
• Wöchentlich: 15 Minuten Wochenrückblick + ca. 20 Minuten Team-Weekly
• Onboarding-Workshop: 3 Stunden gesamt (2h Teamschulung + 1h Führungskräftetraining)
Dieser Invest amortisiert sich durch effizientere Arbeitsweisen und besseren Wissensaustausch.
Der Ablauf besteht aus zwei Phasen:
Phase 1: Onboarding-Workshop (3 Stunden, einmalig)
Teil 1 - Teamschulung (2h): Was ist AI-First? Warum wichtig? Selbsttest. Reflexionsmethode vorstellen. Live-Durchführung eines KI-Reflexions-Weeklys. Nachbesprechung.
Teil 2 - Führungskräfte (1h): Veränderte Aufgaben, KI als Sparringspartner, Rolle in den 6 Wochen, Erfolg messen, Hands-on: Transkript-Analyse.
Phase 2: 6-Wochen Reflexionsphase
Tägliche Reflexion mit Logbuch, wöchentlicher persönlicher Rückblick und wöchentliches KI-Reflexions-Weekly im Team (ca. 20 Min.).
• Management-Commitment: Sichtbare Unterstützung und Priorisierung durch Führung
• Zeit-Freigabe: Offiziell freigegebene Zeit für Reflexion
• KI-Zugang: Mitarbeiter müssen Zugang zu mindestens einem KI-Tool haben
• Governance-Klärung: Grundlegende Regeln für KI-Nutzung sollten definiert sein
Ja, ein Pilotansatz ist sogar empfohlen. Ideale Pilotbereiche sind Teams mit hohem Anteil an repetitiven Aufgaben, offener Haltung gegenüber Veränderung und einer engagierten Führungskraft. Die Erkenntnisse und Erfolge aus dem Piloten können dann als Best Practices für den breiteren Rollout genutzt werden.
Führungskräfte haben eine zentrale Rolle: Sie moderieren das wöchentliche KI-Reflexions-Weekly, sorgen für Timeboxing (60 Sek. pro Person), schaffen psychologische Sicherheit für das Teilen von Erkenntnissen und 'Misserfolgen', analysieren das Meeting-Transkript mit KI und teilen die Ergebnisse. Sie sind Enabler, nicht Kontrolleure.
Ja, im Onboarding-Workshop gibt es einen separaten 1-stündigen Teil nur für Führungskräfte. Dort werden die veränderten Tätigkeiten und notwendigen Skills behandelt, die Nutzung von KI als Sparringspartner geübt, die Rolle während der 6 Wochen geklärt, das Messen von Erfolg erklärt und als Hands-on-Übung das Transkript des vorher durchgeführten Trainings-Weeklys mit KI analysiert.
Ein strukturiertes 20-Minuten-Format:
• 2 Min Begrüßung (Meeting wird transkribiert)
• 13 Min Erkenntnisse teilen (exakt 60 Sek. pro Person)
• 3 Min offene Fragen (keine langen Diskussionen)
• 2 Min Outro (Hinweis auf KI-Analyse, Vernetzung, nächster Termin)
Die Führungskraft analysiert danach das Transkript mit KI und teilt die wichtigsten Erkenntnisse mit dem Team.
Das Ziel ist, dass die Reflexionsroutinen zu einer neuen Gewohnheit werden. Das KI-Reflexions-Weekly sollte als dauerhaftes Format etabliert bleiben. Die Mitarbeitenden haben gelernt, KI als ersten Sparringspartner bei Problemen zu nutzen – nicht zu warten, bis jemand Zeit hat, sondern direkt KI zu fragen: 'Wie könnte ich das angehen?' Diese Verhaltensänderung bleibt.
Die Skalierung erfolgt idealerweise durch:
• Multiplikatoren: AI-First-Gestalter aus dem Piloten werden zu internen Botschaftern
• Best Practices: Erkenntnisse aus dem Piloten dienen als Inspiration
• Transkript-Beispiele: Das Trainings-Weekly-Transkript zeigt, wie gute Erkenntnisse aussehen
• Führungskräfte als Treiber: Geschulte Führungskräfte können weitere Teams onboarden
Empfohlene Metriken:
• Entwicklung der Selbsttest-Scores (Start vs. Woche 3 vs. Woche 6)
• Anzahl und Qualität der geteilten Erkenntnisse im Weekly
• Vernetzungsrate: Wie viele Teammitglieder schließen sich nach dem Weekly kurz?
• Adoptionsrate: Wie viele reflektieren regelmäßig?
Das ist am Anfang normal und wird im Programm berücksichtigt. Die Botschaft ist: 'Wenn wir es einmal pro Woche schaffen, ist das schon ein Fortschritt.' Es geht um langsames Etablieren, nicht um Perfektion. Die Messpunkte machen die Adoptionsrate sichtbar, sodass die Führungskraft bei Bedarf nachfragen kann.
Diese Angst wird im Programm aktiv adressiert. Die Kernbotschaft 'AI-First bedeutet: KI als Sparringspartner nutzen, nicht ersetzen' zieht sich durch das gesamte Programm. Im KI-Reflexions-Weekly ist es ausdrücklich erwünscht, auch 'Misserfolge' und Herausforderungen zu teilen – das sind oft die wertvollsten Erkenntnisse.
Das Programm empfiehlt, Governance-Grundlagen vor dem Start zu klären. Im Onboarding-Workshop wird darauf hingewiesen, dass klare Regeln notwendig sind (z.B. 'Welche Daten dürfen nicht in externe Tools?'). Die KI-Analyse des Meeting-Transkripts durch die Führungskraft sollte mit einem internen, freigegebenen Tool erfolgen.
Das AI-First Mindset Programm hilft dir dabei, KI als selbstverständlichen Teil deines Arbeitsalltags zu sehen und zu nutzen. Es geht nicht darum, ein KI-Experte zu werden, sondern darum, bei jeder Aufgabe zu fragen: 'Wie könnte KI mir hier helfen?' Das ist wie ein Fitnessprogramm für dein Gehirn – mit einfachen, täglichen Übungen statt einer einmaligen Schulung.
Das Programm hilft dir konkret dabei:
• Schneller Lösungen finden: KI als ersten Sparringspartner nutzen, statt zu warten
• Neue Perspektiven bekommen: KI für Ideen, Entwürfe oder andere Blickwinkel nutzen
• Vom Team lernen: Erkenntnisse und Tipps von Kollegen mitbekommen
• Zukunftssicher bleiben: KI-Kompetenz ist eine Schlüsselfähigkeit für die Zukunft
Nein, überhaupt nicht! Das Programm ist für absolute Anfänger genauso geeignet wie für Menschen, die schon erste Erfahrungen haben. Es geht nicht um technisches Wissen, sondern um eine neue Denkweise. Du musst nicht programmieren lernen oder verstehen, wie KI funktioniert. Du lernst einfach, KI als Werkzeug zu nutzen – so wie du gelernt hast, eine Suchmaschine oder E-Mail zu benutzen.
Der Zeitaufwand ist bewusst niedrig gehalten:
• Täglich: 5-10 Minuten für die Tagesreflexion (am besten zum Feierabend)
• Wöchentlich: 15 Minuten für deinen persönlichen Wochenrückblick
• Im Team: Ca. 20 Minuten gemeinsames KI-Reflexions-Weekly
• Einmalig: 2-Stunden Teamschulung zum Start (mit deiner Führungskraft)
Die 2-stündige Teamschulung ist dein Onboarding:
• Was ist AI-First? Du verstehst, worum es geht und warum das wichtig ist.
• Deine Rolle: Was bedeutet das für deine tägliche Arbeit?
• Selbsttest: Du füllst einen Fragebogen aus, der zeigt, wo du stehst.
• Reflexionsmethode: Die 3 Schritte werden erklärt.
• Live-Übung: Ihr macht zusammen ein KI-Reflexions-Weekly durch.
• Nachbesprechung: Wie hat es sich angefühlt? Was ist die Rolle eurer Führungskraft?
Ein kurzes, strukturiertes Team-Meeting (ca. 20 Minuten):
• Jeder teilt EINE zentrale Erkenntnis aus seiner Woche (genau 60 Sekunden)
• Du hörst aktiv zu und machst dir Notizen, was für dich relevant ist
• Am Ende: Wer hat ähnliche Themen? Mit wem solltest du dich kurzschließen?
Das Meeting wird transkribiert. Deine Führungskraft analysiert es mit KI und teilt die wichtigsten Erkenntnisse mit euch.
In der Teamschulung füllst du einen kurzen Fragebogen mit 5 Fragen aus. Er zeigt dir, wo du gerade stehst – nicht als Urteil, sondern als Startpunkt. Du beantwortest Fragen wie: 'Wenn ich eine repetitive Aufgabe sehe, was tue ich?' oder 'Wenn ich bei einem Problem feststecke, was mache ich?' Für jede Antwort gibt es Punkte.
Dein Ergebnis zeigt dir, wo du gerade stehst:
• Experte (5-10 Punkte): Du arbeitest sehr routiniert und bewährt. Nächster Schritt: Eine 'Nerv-Aufgabe' auswählen und überlegen, wie KI helfen könnte.
• Entdecker (11-19 Punkte): Du hast erste Berührungspunkte. Nächster Schritt: Bewusst vornehmen, KI diese Woche für eine Aufgabe zu nutzen.
• Gestalter (20-25 Punkte): Du denkst bereits häufig AI-First. Nächster Schritt: Deine Erkenntnisse im Team teilen.
Es gibt kein 'schlecht'! Der Test zeigt nur deinen Startpunkt. Die meisten Menschen starten als 'Experten' oder 'Entdecker' – das ist völlig normal. Wichtig ist nicht, wo du startest, sondern dass du dich auf die Reise machst. Nach 3 und 6 Wochen wiederholst du den Test und siehst deine Entwicklung.
Du beantwortest jeden Tag ein paar einfache Fragen in deinem Logbuch:
• Was ist mir heute gelungen? (Starte positiv!)
• Was war heute eine Aufgabe, die mich genervt hat?
• Wo habe ich heute aktiv KI genutzt?
• Habe ich heute eine Chance verpasst, KI zu nutzen?
Das klingt einfach – und das ist es auch! Der Trick ist die Regelmäßigkeit.
Das ist am Anfang völlig normal! Die Botschaft im Programm ist klar: 'Wenn wir es einmal pro Woche schaffen, ist das schon ein Fortschritt. Das ist mehr, als ihr es je vorher geschafft habt.' Es geht um langsames Etablieren, nicht um Perfektion. Mach dir einen Blocker in den Kalender – und wenn es mal nicht klappt, ist das kein Versagen.
Du teilst EINE zentrale Erkenntnis aus deiner Woche. Das kann ein Erfolg sein ('Ich habe einen Custom GPT gebaut für...'), eine Herausforderung ('Ich komme bei diesem Thema nicht weiter...') oder eine Erkenntnis ('Ich habe gemerkt, dass ich oft vergesse, KI zu fragen'). Auch 'Misserfolge' sind wertvoll – oft sind das die besten Lernmomente!
AI-First bedeutet: Wenn du einen Blocker hast oder eine neue Aufgabe angehst, gehst du zuerst zu KI. Nicht warten, bis du mit jemandem telefonieren kannst. Nicht warten, bis deine Führungskraft Zeit hat. Sondern direkt KI fragen: 'Wie könnte ich das angehen? Welche Möglichkeiten gibt es?' Es geht nicht darum, dass KI das Problem löst – sondern darum, neue Perspektiven zu bekommen.
Stell dir vor, du arbeitest mit einem Tool und kommst nicht weiter. Der alte Weg: Warten bis ein Kollege Zeit hat. Der AI-First Weg: Frag KI 'Ich möchte X erreichen. Welche Ansätze gäbe es?' Wichtig: Frag offen, nicht 'Wie mache ich das mit Tool Y?' Die beste Frage ist: 'Was möchte ich erreichen?' – und dann KI fragen, welche Wege es gibt.
Es gibt tatsächlich Aufgaben, bei denen KI (noch) nicht hilft – und das ist okay. Das Ziel ist nicht, alles mit KI zu machen, sondern zu erkennen, wo KI einen Mehrwert bringt und wo nicht. Die tägliche Reflexion hilft dir genau dabei: Du dokumentierst sowohl erfolgreiche KI-Einsätze als auch 'verpasste Chancen'.
Diese Sorge ist verständlich, aber das Programm zeigt einen anderen Weg: KI ersetzt nicht dich, sondern hilft dir, schneller und besser zu werden. Die Kernbotschaft: KI als Sparringspartner nutzen – für neue Perspektiven, erste Entwürfe, andere Blickwinkel.
Fehler sind Teil des Lernens! Im KI-Reflexions-Weekly werden explizit auch Herausforderungen und 'Misserfolge' geteilt – das sind oft die wertvollsten Erkenntnisse. Wenn du eine Erkenntnis teilst und dich das beschäftigt, hast du gerade einen riesigen Schritt gemacht.
Das Programm ist bewusst so gestaltet, dass es wenig Zeit kostet (5-10 Minuten täglich). Und: Es ist okay, wenn du es nicht jeden Tag schaffst. Die Regelmäßigkeit ist wichtiger als die Perfektion. Mach es so oft du kannst – und sei nicht zu hart zu dir.
Bewährte Tipps aus dem Programm:
• Frage laut: Bei jeder neuen Aufgabe laut fragen: 'Wie kann KI mir dabei helfen?'
• Blocker im Kalender: Dein Tagesabschluss ist immer mit dabei.
• Finde KI-Buddies: Tausche dich mit Kollegen aus.
• Nutze das Weekly: Notiere dir, mit wem du dich kurzschließen willst.
• Wiederholung schlägt Motivation: Selbst wenn du keine Lust hast – mach es kurz.
Nach der Teamschulung: Nimm dir eine Aufgabe vor, bei der du denkst 'Boah, das schon wieder...' und frag dich (oder frag direkt KI): 'Wie könnte ich das anders angehen? Welche Möglichkeiten gibt es?' Du wirst überrascht sein, welche Perspektiven kommen. Das ist dein erster Schritt zum AI-First Mindset.
Wenn deine Frage hier nicht dabei war, schreib uns direkt. Wir antworten persönlich.